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Chemnitz
ist meine aktuelle Heimat, die ich auch wegen
des nahen Erzgebirges mag. Hier steige ich ins Berufsleben ein
und arbeite 30 Jahre in einem Unternehmen, mit
dem ich mich identifiziere - als
Ökonom, Personalleiter und Programmierer - und aus dem ich mich
schließlich selbst wegprogrammiere. Nun bin ich in einem
Psychotherapie-Unternehmen und selbständig
als Programmierer tätig, bilde mich vielseitig weiter, beschäftige mich mit meinen
Hobbys und seit fast 40 Jahren mit meiner Frau -
unsere Tochter grüßt
aus Potsdam und
unser Sohn aus Hamburg...
Die Stadt
liegt am Chemnitzfluss und wird ca. 1165 gegründet (die
slawische Bezeichnung Kamjenica - sorbisch: Steinbach - kommt
von kamjen, der Stein).
Bis ins 19. Jahrhundert herrscht die Textilindustrie vor, danach
der Maschinenbau ("Sächsisches Manchester") und die
Autoindustrie. 1945 wird das Zentrum fast völlig zerstört und
erst kürzlich wieder bebaut. 1953 bis 1990 heißt die Stadt
Karl-Marx-Stadt. Hier leben ca. 250.000 Menschen (1930: 360.000)
und es dominieren der innovative Mittelstand und die Kunst.
Ich empfehle
die
Städtischen Theater mit dem hervorragenden Opernhaus,
das
Museum Gunzenhauser, die
Stadthalle, das
Chemnitzer Kabarett, das
Kulturhaus dasTietz mit der Neuen Sächsischen Galerie und
dem Naturkundemuseum, das
Industriemuseum, das
Deutsche Spielemuseum, die
Jugendstil-Villa Esche, das
Schaubergwerk Felsendome, den
Kaßberg (Europas größtes Gründerzeitviertel), die
Technische Universität (10.000 Studenten), das
Karl-Marx-Monument, das
Wasserschloss Klaffenbach, den
Tierpark incl. Wildgatter mit Europas größtem
Vivarium, neuerdings auch das attraktive Stadtzentrum und nicht zuletzt die nahe
gelegenen Highlights
Schloss Augustusburg,
Schloss Lichtenwalde und
Burg
Scharfenstein.
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