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Jena
bietet ein herrliches Fluidum für mein Studentenleben (eingeschrieben
in der Ökonomischen Kybernetik, endend als
Wirtschaftswissenschaftler = Dipl.-Ing.-Ökonom). Ich spiele in
der Beatgruppe "Boutique" Orgel
(Highlights im Studentenkeller Zur Rosen: "Wer die Rose ehrt"), erlebe die glorreichen Zeiten des FC Carl
Zeiss Jena und lerne im Hörsaal meine Frau kennen - Gründe
genug, in dieser schönen Stadt mit ihrer reizvollen Umgebung zu bleiben!
Aber mangels eines
Arbeitsplatzes lande ich im Rahmen der
"DDR-Absolventenvermittlung" in Karl-Marx-Stadt...
Die Stadt wird als Siedlung "Jani" um 880 und als Stadt 1236 erwähnt, erlangt bald
beträchtlichen Wohlstand und ist ein
Zentrum der Reformation. Die Uni (1558 gegründet)
trägt seit 1934 den Namen Schillers. Um 1800 wird Jena
geistige Hochburg Deutschlands dank Goethe, Schiller, Fichte,
Hegel, später berühmt durch seine Pioniere
Zeiss, Abbe, Schott. 1945 wird das
Zentrum zerbombt und entsteht nun neu. Jena hat ca. 100.000 Einwohner.
Ich empfehle
die
Uni, das
Planetarium, den
Botanischen Garten mit
Goethe-Gedenkstätte,
Schillers Gartenhaus, das
Stadtmuseum Göhre, das
Optische Museum, die
Philharmonie, die Kneipen in der Wagnergasse (z. B.
Stilbruch) und den Studentenkeller
Zur Rosen, den
Intershop-Tower mit Aussichtsplattform, ein Fußballspiel
beim
FC Carl Zeiss Jena sowie
die nahe
Leuchtenburg und die
Dornburger Schlösser.
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